.1C .H1 In eigener Sache .PP Mit dem vorangegangenen Heft Nummer 3 .I "Bad Things happen at Sea" hatten wir noch ein weiteres Mal beim Fanzine-Wettbewerb von .I "System Matters" teilgenommen. Leider ist die Planung finanziell nicht gut aufgegangen. Daher wird .I Grenzland in Zukunft nicht mehr an solchen Wettbewerben teilnehmen. Grenzland wird sich dem Wettbewerb der Realität stellen. Wenn sich genug Vorbesteller·innen finden, die beim .I printrun mitmachen, gibt es ein Heft, andernfalls wird es dann nur ein PDF geben (was ich sehr schade fände). Fünf Euro scheint mir ein vernünftiger Preis, aber für ein Fanzine auch irgendwie die Oberkante. Ich werde eisern versuchen, für künftige Hefte diesen Selbstkostenpreis (inkl. Versand) von 5 € einzuhalten, und dieses über die Seitenzahl steuern. .PP Aber was war das Problem mit dem Wettbewerb? Um die Situation einzuschätzen, hatte ich vor der Planung der Auflage auf Discord gefragt, ob Ihr lieber 5 € für ein Heft zum Selbstkostenpreis und ohne Teilnahme am Wettbewerb ausgeben würdet, oder 7 € für ein Heft, welches am Wettbewerb zu Gunsten von .I "Schule ohne Rassismus" teilnimmt. 15 (von rund 100 Discord-Usern) hatten darauf geantwortet und sich alle für 7 € und die Teilnahme am Wettbewerb ausgesprochen. .PP Vielleicht hätte mich die eher geringe Zahl an Antworten skeptisch machen sollen. Jedenfalls habe ich überschätzt, wie viele Vorbestellungen es am Ende geben würde. Es waren einfach zu wenige. Ich war ursprünglich von einer Auflage von 80 ausgegangen. Verwegen war ich davon ausgegangen, dass vielleicht die Hälfte der Community-Mitglieder auf Discord ein Heft bestellen würde, also etwa 50. Damit hätten wir mit einem Heftpreis von 7 € auch die Druckkosten für die 33 Exemplare, die beim Wettbewerb eingreicht werden mussten, mit finanzieren können. Blauäugig, und zu mutig, wie sich zeigte. .PP Tatsächlich ist es dann zu einer Auflage von 60 Heften gekommen. Damit hätte jedes einzelne Heft eigentlich 9,60 € kosten müssen. Das hätte ich aber erstens zu viel gefunden, und zweitens war es ja auch nicht so angekündigt. .PP Ich hätte die Teilnahme am Wettbewerb absagen können, aber das schien mir beim dem oben genannten Votum nicht richtig. Das ganze Projekt aufgeben? Auch nicht gut. Also bin ich auf einem Restbetrag von 54,60 € sitzen geblieben. Nicht ganz schlimm, immerhin kam das Geld ja am Ende einem guten Zweck zu, aber auch nicht so, dass ich das gerne ein weiteres Mal so machen würde. Denn die Rechnung bei Heft 2 sah ja in Wirklichkeit auch nicht wesentlich anders aus. .Au lkh