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Bericht über die letzten
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Ereignisse in und um Akan-Lai
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von Mellen Darg
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Tja, wer hätte gedacht, was so ein fliegender Turm so an Liegegebühren kosten würde? Vermutlich haben Scharlach, Qeb und Pirol keinen Gedanken daran verschwendet, als sie den Turm dem grünen Hochstapler-Drachen aus den Krallen gerissen haben. Wusstet ihr, dass man aus grünem Drachenfleisch ein wunderbares Mainz-Gulasch zubereiten kann? Jedenfalls sind die Liegegebühren ganz schön happig, wie wir feststellen mussten, als uns Lady Zena-Lien bei einer Gala zur Seite nahm. Auf der anderen Seite ist dieser Turm schon verdammt praktisch, einerseits gut geeignet für Übersichtsflüge in der näheren und weiteren Umgebung, andererseits um schnell abzuhauen wenn es brenzlig wird.
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So wie damals, als wir bei einem Erkundungsflug interessante Ruinen entdeckt haben, die Kultisten darin dann aber entweder beunruhigende Hautunreinheiten hatten oder schon aus allen Körperöffnungen bluteten. Als mein Leibwächter Ondor dann auch noch in der Nähe eines seltsam blau leuchtenden Bachlaufes kollabierte, sind wir schnell den Rückzug angetreten.
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Oder als wir zur Grube geflogen sind, die ein halbes Jahr zuvor noch wie ein Tagebau aussah und nun von wucherndem Dschungel bewachsen war. Zu Fuß hätten wir Wochen, vielleicht gar Monate gebraucht, um zu der Pyramide zu kommen, die wir damals entdeckt hatten. So konnten wir uns einen großen Teil der Anreise sparen und mussten nur eine Übernachtung im Dschungel einlegen. Und ach, was wir dort entdeckt haben, war nicht weniger als eine Offenbarung! Die Göttin Dendra hat mir eine Eingebung geschenkt, und nur mir! Elyn, Pirol und Lira, die auch mit dabei waren, haben mich an dieser Stelle schwer enttäuscht. Ich meine, wer kann denn bitte nicht die Glorie von Dendra erkennen?! Wenigstens Ondor versteht mich, den anderen bin ich immer noch etwas bitter darüber, dass wir schließlich den Tempel Dendras zerstören mussten, weil der Kult durch seine Lebendopfer und einen gewissen Eifer eine Gefahr für die Region darstellte. Es bleibt mein Trost, dass Dendra in meinem Glauben an sie weiterlebt.
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Während ich diesen Schmerz erstmal verarbeiten musste, sind Elyn, Pirol und Scharlach schon bald wieder ausgezogen, ähm, ausgeflogen. Das Ziel war ein wüstenartiges Aratu, was sich als überraschend kalt herausgestellt hat. Dort wohnten Jigekida; Parasiten, die Säugetiere befallen und ihr Bewusstsein in sie einnisten. Es fanden noch mehrere Expeditionen in das große Gebiet statt, denen sich auch Qeb und auch ich zu späteren Zeitpunkten beteiligten. Hier kommt Lady Zena-Lien wieder ins Spiel, die uns unsere Parkgebühren im Gegenzug für eine gründliche Erkundung des Aratu zu erlassen versprach. Sie vermutete dort gar Outsider! Wir jedenfalls entdeckten dort eine metallene Pyramide voll mit Jigekida und ihren Hundeartigen Haustieren. Eine nähere Erkundung offenbarte eine Art Brutkammer der Jigekida, die wir umgehend unschädlich machten. Lady Zena-Lien belohnte diese Taten standesgemäß.
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Kürzlich hatten wir einen Neuzugang in unserer Wohngemeinschaft und/oder Abenteurer*innenkompanie zu verzeichnen, Blitz. Blitz kann, nunja, Blitze aus den Fingern sprühen lassen. Pirol und Scharlach sind gemeinsam mit Blitz einem neuen Trend in Akan-Lai nachgegangen: Hand-Taschenwärmer! Dahinter standen drei Leute und die schienen in Schwierigkeiten zu sein. Die Spur führte zu einem Höhlensystem im Norden, in dem ein “Wissenschaftler” an untoten Automatons arbeitete, dabei jedoch unethischen Praktiken nachging, denen die drei ein Ende setzen mussten.
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Blitz’ zweiter Ausflug gemeinsam mit Pirol und zwei angeheuerten Kräften führte zu einem Dorf, in dessen Namen ein Aushang in Akan-Lai angeschlagen war. In der Nähe des Dorfes befindet sich ein Turm und als Turm-Fahrer*innen dürfen wir es natürlich nicht zulassen, dass unser wunderschönes Vehikel durch schlechte Erlebnisse mit anderen Türmen in Verruf gerät. Die drei flogen also los ins Dorf und erfuhren, dass zwei Knaben verschwunden waren. Im Turm selbst hauste ein Zwerg, der sich dort mit seinem Affen-Gefährten zur Ruhe setzen wollte. Um diese auch zu haben, hatte er begonnen, magische Stirges-Vögel zu züchten, die als Abschreckung dienen sollten. Die Population hatte sich jedoch schnell zu einer unkontrollierbaren Plage entwickelt. Als die drei gerade dabei waren, sich um das Problem zu kümmern, fiel ihnen der undankbare Zwerg auch noch in den Rücken! Die beiden Jungen konnten sie leider nur noch tot bergen, Dendra hab sie selig.
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Ihr merkt, es ist einiges passiert in letzter Zeit und so ein fliegender Turm ist wirklich praktisch. Ich bin gespannt, wo es uns als nächstes hin verschlägt. Im Norden von Akan-Lai haben wir etwas entdeckt, was wie die Hausdächer einer versunkenen Stadt anmutet.
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Mellen Darg ist mein Charakter aus Worlds Without Number mit der Klasse Expert. Mit einer Gruppe von Leuten, die sich über Mastodon zusammengefunden haben, spielen wir unregelmäßig zwischen null und dreimal im Monat. Die Runden finden online über Discord und Foundry statt und sind im Stil einer West Marches-Kampagne organisiert. Wer mehr darüber wissen möchte, kann mich unter chaos.social/@Kiki kontaktieren.
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.Au kiki
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