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Grenzland-Zine/issue05/steinbruch
2025-07-24 23:19:27 +02:00

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.nr VS 11
.H1
Aus dem Steinbru.ch
.H2
1W20 spezialisierte Werkzeuge in einer Droiden-/Raumschiffwerkstatt
.PP
"Reich mir doch mal den Bi-Bopperluhler! Nicht den, den anderen!"
.IP 1.
Ventildrosselschrauber (handelsüblich in den Größen 4 bis 320)
.IP 2.
Androidenandockadapter, erlaubt es, auch Droiden anderer Sternensysteme aufzuladen
.IP 3.
Bio-Nano-Phasendiskriminator (die normalen Größen sind 50, 100, 200, 300, 500.)
.IP 4.
Konvexer LMPT-LASERschrauber bloß nicht mit dem konkaven LMPT-LASERschrauber verwechseln!
.IP 5.
Konvex-Konkav-Wechsler-Adapter
.IP 6.
Iso-linearer Quetta-Schrauber (für Schrauben im Quetta- (= Quintillionen-)Bereich)
.IP 7.
Vibra-Hammer (zur Bearbeitung von Schwerstmetallen, eigentlich nur an Schiffshüllen)
.IP 8.
Senkblei an 20m Kabel, zur Ölstandsmessung an großen Raumkreuzern. Das Senkblei wird von den Handwerker*innen oft individuell kunstvoll gestaltet.
.IP 9.
Quekto-Quetta-Leitungsprüfer (Damit können Leitungen in allen Größen geprüft werden) (das Führungspersonal sollte sich fernhalten (Witz))
.IP 10.
Ein Glas mit übereinanderwuselnden Elektrowanzen (käferförmige Nanoroboter, die in die Androiden reinkriechen können und dort kleinere Wartungen durchführen, Platinenschäden löten und Fehlerprotokolle erstellen)
.IP 11.
Ein großer Wassertank mit Rostfressern: Raumschiffe können darin versenkt werden und die fleißigen, welsartigen Wesen machen sich sofort über die Patina her.
.IP 12.
Operator remote. Damit lassen sich auch aus der Ferne (maximal 5 Parsecs) Wartungsarbeiten und Reparaturen vornehmen. Man sollte dennoch spätestens eine Woche nach der Fern-OP in die Werkstatt kommen, damit nach justiert werden kann.
.IP 13.
Surrealitätsspindel Um Mikrorisse des Raumzeitkontinuums am Raumschiff zu flicken
.IP 14.
Maximal-Schmier für Droiden-Gelenke nur ganz, ganz vorsichtig verwenden, sonst werden Bewegungen mit dem Gelenk unkontrollierbar. Ist auch extrem rutschig.
.IP 15.
Der Akustiksiegler versiegelt alle Spalten und Risse.
.IP 16.
Altwaffenupcycler verschaffen alten ausgedienten, entschärften Waffen einen neuen sinnvollen Lebenszyklus.
.IP 17.
der Universaladapter verbindet alle möglichen und unmöglichen kompatible und inkompatible Geräte und Systeme miteinander.
.IP 18.
Mit dem Quekto-Tool kann, man wie der Name schon vermuten lässt, im Quekto-Bereich arbeiten. Es ist zwar recht unwahrscheinlich, aber: Lieber haben und nie brauchen als brauchen und nicht haben!
.IP 19.
Gimel-Gammler: Klingt komisch, ist aber praktisch, um Gimeln von Oberflächen wegzugammeln.
.IP 20.
Der generische, thermodynamisch-anpassbare Universalkoffer für alle, die ihr Werkzeug aufgeräumt mögen.
.LP
\fChttps://steinbru.ch/1w20-spezialisierte-werkzeuge-in-einer-droiden-raumschiffwerkstatt/\fP
.Au "Jonas, Nym/Katha, Tristan, Nicrey/Tim, dr_phil_nagi, Klaudia"
.PSPIC img/steinbruch.eps
.H2
1W8 Raumschiffkonzepte für Science Fiction
.IP 1.
.B
Sphärenflotte:
.R
Mehrere kugelförmige Schiffe reisen als Verbund; dabei imitieren sie mit Umkreisungen untereinander wie ein Orrery/eine Planetenmaschine die Bewegungen ihres heimischen Sonnensystems.
.IP 2.
.B
Schwarmflotte:
.R
die Flotte besteht aus kleinen bis mittelgroße Raumschiffen mit jeweils eigenem
Captain und Crew. Die Anzahl der Raumschiffe beträgt von wenigen 100.000 bis zu
mehreren Millionen. Die Raumschiffe können sich je nach Bedarf zu größeren
Raumschiffen (bis zu einem mega- bis giga-Raumschiff) zusammenklinken. Es gibt
immer ein Führungsraumschiff in einer Schwarmflotte.
.IP 3.
.B
Sat-Scrap:
.R
Kleines, fast vollständig aus Weltraummüll gebautes Schiff. Neben einigen
größeren Teilen sind vor allem handtellergroße Schrottteile verbaut.
.IP 4.
Auf den gewaltigen
.B
Agrar-Archen
.R
gibt es verschiedene Bio-Reservate, in denen sehr diverse Pflanzen und Tiere
ideale Lebensbedingungen finden. Vollautomatische Roboter bestellen Felder,
kümmern sich um Tiere und verwerten Eindringling zu Dünger.
.IP 5.
Die
.B
Hyperraum-Barke
.R
wird oft als „Debarkel“ oder als „Draufgänger“ verunglimpft, weil schon so
viele im Hyperraum draufgegangen sind. Ohne Bojen, die den Raum mit dem
Hyperraum verbinden und als Orientierungspunkte dienen, ist Navigation mit
Hyperraum-Barken quasi nicht möglich. Reisende sind den Hyperströmungen
bedingungslos ausgesetzt und können nicht lenken. Bei Heißluftballonfahrten
kann man wenigstens sehen, wo man ist und wohin man treibt, und man kann die
Flughöhe (und damit Landung) beeinflussen. In der Hyperraum-Barke kannst du
(halbwegs) steuern, wann du den Hyperraum verlässt, aber da du keine
verlässlichen Raumkoordinaten bekommst, ist es Glückssache, ob du irgendwo
ankommst, wo du eine Überlebenschance hast.
.IP 6.
Im
.B
Jump-Taxi
.R
haben höchstens zehn Personen ohne Gepäck Platz. Das Taxi hat keinen eigenen
Antrieb; dafür kann es unsagbar schnell zwischen ganz wenigen Stationen durch
den Hyperraum reisen. Leider gibt es erst vier dieser Stationen. Bis die
nächsten dieser Stationen weitere Systeme des Föderationsraumes an das Taxinetz
anschließen, wird es noch Jahre dauern, obwohl alle von der Bedeutung dieser
Technologie überzeugt sind.
.IP 7.
Die
.B
Micro-Makro-Schiffe
.R
sind von außen gerade mal so groß, wie man sie braucht. Von maximal faustgroß
bis schwebefliegengroß ist alles machbar, in Ausnahmefällen sogar staubkorngroß
(-klein). Daher kann ein Micro-Makro-Schiff fast immer überall mit hingenommen
werden, ob von anderen Schiffen oder z.B. anderen Personen. An Bord kommt man
durch eine spezielle Beam-Vorrichtung indem man nicht nur gebeamt wird, sondern
auch gleichzeitig geschrumpft. (Beim Verlassen wird man wieder vergrößert.) Auf
so einem Schiff funktioniert alles wie auf normal großen Raumschiffen.
Natürlich hat solch ein Raumschiff Vor- und Nachteile. Zum Beispiel kann man es
immer mitnehmen, aber dadurch kann es eventuell auch leicht gestohlen werden,
es kann dadurch, dass es so klein ist, quasi unsichtbar agieren und fast
überall hinkommen aber ist auch mit Schild viel schneller zerstörbar.
.IP 8.
.B
Das Affix
.R
ist eine röhrenförmige Fähre oder, wie die Betreiberin sagt, ein
Träger-Sprinter. Bis zu 48 Raumschiffe können an den Stationen an der Innen-
und Außenseite der Röhrenfähre andocken und sich mitnehmen lassen. Weil die
Affix selbst äußerst spartanisch eingerichtet ist, öffnen meist ein oder zwei
der größeren, angedockten Schiffe ihre Decks für Besatzungsmitglieder der
anderen Schiffe, die auf der langen Reise Unterhaltung und Socialising
wünschen.
.LP
\fChttps://steinbru.ch/1w8-raumschiffkonzepte-science-fiction/\fP
.Au "Jonas, Tristan, Seba"
.H2
1W8 Raumschiffkonzepte für Space Fantasy
.IP 1.
.B
Fliegender Vulkan
.R
als Raumschiff mit Antrieb, der sich aus Magma-Energie speist. Die Crew lebt in
künstlichen Höhlen und Gängen im Inneren des Bergs.
.IP 2.
.B
Ein Segelschiff
.R
, die Segel sind Sonnensegel, das Schiff ist riesig groß, die Besatzung lebt
unter Deck in einer künstlichen Welt und weiß nichts von einem Schiff.
.IP 3.
.B
Schildkrötenschiff
.R
, inspiriert von dem historischen koreanischen Schildkrötenschiff (auch
Geobukseon genannt), ist dieses Schiff äußerst schwer gepanzert. Das Schiff
ähnelt vom Design ebenfalls dem historischen Modell. Vorne dran ist ein
Drachenkopf montiert, das ganze Schiff ummantelt von Hexagonplatten und an
jeder Seite prangen Kanonen aus dem dicken Panzer. Es wird gemunkelt, dass
selbst eine frontale Kollision mit einem Planeten dem Schildkrötenschiff nichts
anhaben könne!
.IP 4.
.B
Ein Erdensplitter
.R
: Seit Zerspringen des Planeten Erde treiben ihre Teilstücke durch den Kosmos.
Den Überlebenden auf einigen dieser Splitter ist es gelungen Methoden zu
entwickeln um sie zu steuern. Je nachdem, aus welchem Teil der Erde der
Splitter gebrochen ist, kann er von ganz unterschiedlicher Gestalt sein:
Riesige urbane Metropolen, unkontrollierbar wuchernde uralte Wälder oder
riesige Meere, die vom Rand des Splitters stürzen und dort zu Eiszapfen
erstarrt ins Universum ragen…
.IP 5.
.B
Die Biosphäre
.R
ist eigentlich ein gigantisches Lebewesen, dass einem Bienenstock nicht
unähnlich ist. Sie kann Teile ihrer selbst in verschiedenen Größen und Formen
abspalten und verschiedene Aufträge ausführen lassen. Sie kann andere Spezies
transportieren, wenn es einen entsprechenden Anreiz gibt. Letztlich ist sie
stets auf Suche nach radioaktivem Material, von dem sie sich ernährt.
.IP 6.
.B
Das Affenbrotsche Unschärfe-Shuttle
.R
: Ein Mammutbaum, der ins All fliegen kann. Von Hohlräumen im Stamm gibt es
einen Tunnel, der in die Baumkrone führt, wo insektoide Lemuren das Obst von
den Zweigen pflücken. (Inspiriert von „Saga“ von Brian K. Vaughan und Fiona
Staples)
.IP 7.
.B
Sonnenegel
.R
sind gigantische Würmer, die sich von Solarenergie ernähren, indem sie ihr
Stoma mit der Oberfläche eines Sterns verbinden. Dort bleiben sie für mehrere
Tage bis Wochen, bevor sie weiterziehen. Einige nomadische Gemeinschaften
reisen mit ihnen, indem sie sich mit ihren kleinen Schiffen am Körper der
Sonnenegel festsaugen und nur in Sonnennähe von ihnen lösen, um sicheren
Abstand zur Sternenoberfläche einzuhalten.
.IP 8.
.B
Die „goldene Acht“
.R
ist ein oktaedrisches Raumschiff, das vor Jahrhunderten die Trilliardärin Karen
Rijks von Mindestlohnarbeiter*innen aus Edelmetallen bauen ließ, obwohl diese
Materialien einen übersteigerten Energiebedarf des Schiffs bedeuteten. Wenige
Jahrzehnte später wurden die sozialen Systeme umgebaut, um Superreichtum
abzuschaffen. Heute ist die „goldene Acht“ als Ausstellungsstück im
historischen Museum der Raumstation Beta Mani Deva zu besichtigen. Der Eintritt
ist kostenlos.
.LP
\fChttps://steinbru.ch/1wx-raumschiffkonzepte-space-fantasy/\fP
.Au "Jonas, Tristan, Lyght, Nym/Katha, Seba"
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