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Grenzland-Zine/issue04/report

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Schafskopf
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An welchem Tage genau vor 50 Jahren Dungeons & Dragons veröffentlicht wurde
wird nach wie vor diskutiert, aber vieles spricht wohl dafür, dass es der
27. Januar 1974 war. Wie also sollte man den Jahrestag besser begehen, als
mit einem Spiel an genau diesem Datum. Ich hatte Lust mit Spieler·innen
zu spielen,
die sonst nicht bei unserer Kampagne dabei sind, und am liebsten mit solchen,
die noch nie zuvor D&D gespielt hatten.
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Als Abenteuer für diesen One-Shot fand ich
.I "Will Doyle's"
.I "Quintessential Dungeon"
sehr passend, und als Regelwerk kamen natürlich die drei kleinen Hefte,
OD&D von 1974, zum Einsatz - ohne irgendwelche Supplemente oder Zusatzregeln.
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Um nicht langatmig auf einzelne Spielzüge einzugehen: das Spiel lief gut und
unterhaltsam, mit dem üblichen Chaos, Bootsfahrten auf unterirdischen
Flüssen, und der Zubereitung von Pilzpfannen. Einmal hing einer der
Charakter an einem Seil aus einem Loch im Himmel heraus, und es wurde
Diskutiert, ob das süße Rostmonster jetzt als Haustier mitkommt, oder nicht.
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Was für mich eine besondere Sternstunde war: die Charaktererschaffung!
Eine der Spielerinnen fragte, ob sie einen Handwerker spielen könnte,
mit Schafskopf. Ja, hm ... na klar, warum nicht.
Ich schlug vor, die Charakterklasse des Klerikers dafür einzusetzen.
Der Handwerker sollte auch einen Stab haben. Kein Problem für einen
Kleriker. Und Rüstung? Nein, braucht der nicht. Der hat einfach seine
Kluft an. O.k. also Rüstungsklasse 9.
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Ein anderer Charakter wurde "Anjo" getauft, benannt nach der
.I Anjola
Limonade, die gerade auf dem Tisch stand. Im Bild ganz oben hat der Spieler
von Anjo hat nach
der Session die Charaktergruppe verewigt.
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Nicht ganz einverstanden war die Spielerin von Rottluff, dem Zwerg in der
Plattenrüstung. Denn der echte Rottluff sieht so aus:
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