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Grenzland-Zine/issue02/Grenzland2.tex
2023-04-24 20:57:17 +02:00

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17 KiB
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Nummer 2, April 2023
\tableofcontents
\pagebreak
\begin{multicols}{2}
\section{Vorwärts!}
\textit{Grenzland} ist ein Fanzine-Projekt, das Rollenspiele im
Stile der 1970er und 1980er zum Thema hat. Diese Spiele basieren auf
den original \textit{Dungeons \& Dragons}-Regeln von 1974, eigenen Hausregelsammlungen, wie Alex Schröders
\textit{Hellebarden und Helme}, oder sogenannten Retro-Klonen wie
\textit{Swords \& Wizardry}, welches 2022 auf Deutsch erschienen
ist.
Im September 2022 kam die erste Ausgabe des ``Grenzland'' heraus.
Mit dem Titel ``Nach dem Kataklysmus'' befasste sie sich
mit dem Neustart unserer in Hamburg gespielten
Grenzland-Kampagne (siehe Seite \pageref{grenzland-reloaded}). Diese
zweite Ausgabe tritt nun einen Schritt zurück und zeigt, was sonst
noch so alles im Grenzland los ist.
Denn das Grenzland ist nicht nur ein Fanzine und eine
Old-School-Kampagne, sondern auch eine Discord-Community, die sich
zum bevorzugten Forum der Spielergruppe ``Montag in
Zürich''
entwickelt hat. So werden im Grenzland nicht nur die Spiele der
gleichnamigen Kampagne besprochen, sondern auch die
``Montagsspiele'' koordiniert, One-Shots gespielt,
Kochrezepte ausgetauscht und die
Aufnahmesessions für einen Podcast geplant. Ein herrliches Chaos.
Aber lasst uns gleich mal sehen, was diese Ausgabe zu bieten hat:
Sören fängt an, und erzählt, wie er zur Gruppe
stieß und neue Erfahrungen mit dem alten Konzept der ``Open Tables''
machte. Sein Artikel gibt uns eine hervorragende Einleitung.
Auf Seite \pageref{open-tables} erklären Alex und Peter, worum es
beim ``Offenen Tisch'' geht, wie die Regeln der Montagsspiele sind,
und wie man mitspielen kann.
Anschließend, auf Seite \pageref{stonehell}, berichtet Alex von den
Exkursionen in die Steinhölle.
Peter erzählt danach von den Abenteuern im Hügelgräberlabyrinth, und
lässt uns auf Seite \pageref{halloween} wissen, wie er dem Spiel
einen saisonmäßigen touch gegeben hat. Besonderes Gimmik ist
sein praktisches Tool, um während des Spielleitens den Überblick zu
behalten.
Olupo stellt uns auf Seite \pageref{zisterne} seine \textit{Zisterne
der Auferstehung} vor, und lässt uns am Ende sogar hinter die
Kulissen schauen. Mich juckt es schon in den Fingern, diesen
originellen Dungeon in eins meiner nächsten Spiele einzubauen.
Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: vielen Dank an alle Autoren,
besonderer Dank an Peter für die Unterstützung beim Editieren, und
an \textit{Frotz} (``awesome cover art!''). Vielen Dank an alle
Grenzländer, ich bin total happy, dass es diese Community gibt! Game
On!
\by{lkh}
\section{Altes Konzept\\ für Neue Welten}
\label{altes-konzept}
Von einem offenen Tisch (Open Table) hatte ich schon gehört, aber bis
zu jenem schicksalhaften Abend im Juni 2022 hatte ich noch nie direkt
damit zu tun gehabt. (Denn auch wenn ich diesem Hobby schon seit mehr
als 25 Jahren fröne, war es Mitte der 90er auf dem platten Land noch
nicht weit her mit der Anzahl der Spielenden.) Und so kam es, dass ich
mir ziemlich spontan eine Figur ausgesucht und meine erste Runde bei Alex
gespielt habe. Zuerst war ich skeptisch, ob ein zusammengewürfelter Haufen
von Menschen in der Kürze der Zeit überhaupt ein zufriedenstellendes
Spielerlebnis bieten würde, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Die Kürze der Termine (zwei Stunden) sorgte dafür, dass die volle
Konzentration aller Menschen am (virtuellen) Tisch vorhanden war.
Gerade beim Onlinespiel habe ich die Erfahrung gemacht, dass weniger
oft mehr ist. Nicht nur sind zwei Stunden viel einfacher
einzuplanen, auch unter der Woche, sondern es ist auch weniger
anstrengend, mit voller Konzentration dabei zu sein.
Durch den offenen Tisch war es auch egal, wer der anderen Spielenden (und
sogar der Spielleitung) am nächsten Termin Zeit hatte. Ausschlaggebend
war nur, dass sich genügend Menschen fanden die Bock hatten, zu
spielen. Nicht wenige Termine fanden mit nur ein paar Stunden Vorlauf
für die Planung statt, was mit einer festen Gruppe von Spielenden
ziemlich sicher an anderen Terminen gescheitert wäre.
Ein dreiviertel Jahr später habe ich mit den unterschiedlichsten
Menschen gespielt und einige Ausflüge in die Steinhölle, das
Hügelgräberlabyrinth und die Zisterne der Auferstehung hinter mir und
ich bin wieder dabei, wenn es zeitlich passt. Auch bin ich mir sicher,
dass das ``alte'' Konzept des offenen Tisches sich sehr gut für die ``neuen''
Welten des Onlinespiels eignet, da beider Stärken in meinen Augen sehr
gut ineinander greifen.
\by{ff}
\section{Ein offener Tisch mit Mehrpersonenspielleitung}
\label{open-tables}
Ein “offener Tisch” ist ein Organisationsform für Pen-\&-Paper-Rollenspiele.
Die Spielercharaktere befinden sich an einem “sicheren” Ort, meistens einer
zentralen Siedlung. Spielerinnen und Spieler können ihre Charaktere zu jedem
Spiel mitnehmen. Zu beachten ist nur, dass die Zeit genau gleich wie in der
Realität verstreicht: Wenn ein Charakter im Spiel eine Woche auf Reise ist,
oder sich erholen muss, dann steht der Charakter entsprechen lange nicht zur
Verfügung.
Die Spielerinnen und Spieler spielen in wechselnder Zusammensetzung. Wenn am
nächsten Termin ein Platz frei wird, kann eine andere Person mit ihrem eigenen
Charakter einspringen: die Gruppenmitglieder sind nicht fix und im Spiel
probieren wir das so zu handhaben, dass jeder Spielabend eine Expedition ist,
die wieder in einer sicheren Gegend endet, so dass es auch einigermassen
plausibel ist, wenn sich die Zusammensetzung der Gruppe ändert.
Viele der ``Montagsspiele'' auf dem Grenzland Server sind ein
offener Tisch. Ausserdem gibt es mehrere Spielleiterinnen und
Spielleiter die jeweils für eine eigene Gegend zuständig sind. Die
Landkarte auf dem Cover (von \textit{Frotz} gezeichnet) zeigt die
gesamte Region dieser Kampagne. Alex leitet die Steinhölle
(Stonehell) und die Riesigen Riesen (die Region nördlich von
Selina's Harbor, unserem Startdorf), Peter leitet das
Hügelgräberlabyrinth (Barrowmaze), Olupo leitet die Zisterne der
Auferstehung, und Frotz leitet die Wurfmesserküste (The Flying
Dagger Coast, die Region westlich von Selina's Harbor). Alle
verwenden den gleichen Pool an Spielercharakteren, das gleiche
Setting und (weitgehend) die gleichen Regeln.
Wir spielen aus Rücksicht auf Frühaufsteher und Familien normalerweise
Wochentags von 20:15 bis 22:00, deswegen muss alles recht zügig gehen. Da
bleibt wenig Zeit für Stimmungsspiel und Taschenlampenfallenlassen. Die
erfahrenen Spielerinnen und Spieler machen entsprechend etwas mehr Druck, da
sie genau wissen, dass wir nur wenig Zeit haben. Beispielsweise wird nicht
ausgespielt, wie in Selina's Harbor eingekauft wird und Spielercharaktere
machen nur selten absichtlich Dummheiten im Dungeon weil alle früher oder
später erfahren haben, wie gefährlich so ein Dungeon ist. Nicht bis zur letzten
Sekunde zu warten, um den Dungeon wieder zu verlassen, gehört auch zum guten Ton,
schliesslich weiss niemand, ob auf dem Weg nach draussen nicht doch noch ein
Monster auftaucht.
\textbf{Jeder ist herzlich eingeladen mitzuspielen!} Einfach dem Grenzland
Discord-Server beitreten\footnote{Hier ist der Einladungs-Link:
https://discord.gg/PqH7xaK} und sich im Kanal \#montag melden!
\by{alex,~phf}
\section{Die Steinhölle\\ (Stonehell Dungeon)}
\label{stonehell}
\textbf{Referee}: Alex
\textbf{Beschreibung}: Alex leitet den Stonehell Dungeon von
\textit{Michael Curtis}. Das ist ein Dungeon in zwei Büchern
über 10 Ebenen, jede Ebene besteht aus 4 Quadranten und jeder
Quadrant hat etwa 40 Räume. Zudem gibt es an der Oberfläche noch
zwei Quadranten mit einer alten Torhaus, ein paar Höhlen und
kleinen Komplexen. Auf den ersten Blick sieht die Oberfläche
sehr nach den “Caves of Chaos” (aus B2: Die Festung im
Grenzland) aus. Aktueller Stand: Die
Spielerinnen und Spieler haben die beiden Quadranten der
Oberfläche und drei Quadranten der ersten Ebene betreten.
Bleiben noch 37 Quadranten zu erforschen.
Bisher hat man Orks und Banditen bedroht, verprügelt und
ausgeraubt; sich mit Ghulen angelegt; einen Bär, einen Puma und
einen Riesengecko erschlagen, einen anderen Riesengecko
regelmässig gefüttert; ist an Schlangengift und Spinnengift
gestorben oder ist erstochen worden; hat Fallen entschärft,
Diebe bezaubert, grünen Schleim gefunden, ist Stufe gestiegen,
hat einen Hobgoblin Aussenposten übernommen und gesichert…
Die aktuelle Spielerzahl ist etwas schwer zu bestimmen, da die
gleichen Spielercharaktere auf für Expeditionen ins
Hügelgräberlabyrinth (Barrowmaze), in die Zisterne der
Auferstehung, an die Wurfmesserküste und in
die Riesigen Riesen verwendet werden. Die Charaktere der
inaktiven Spielerinnen und Spieler werden wieder freigegeben, so
das sicher drei Spielerinnen und Spieler aus der Liste wieder
verschwunden sind. Im Moment stehen zwanzig aktive Spielerinnen
und Spieler mit mindestens einem Charakter auf der Liste. Hierzu
muss man allerdings sagen, dass manche zwar “aktiv” sind, weil sie in
den letzten Wochen mitgespielt haben, es für einige allerdings
auch ihr erstes und einziges Mal war.
\by{alex,~phf}
\section{Das Hügelgräberlabyrinth (Barrowmaze)}
\label{barrowmaze}
\textbf{Referee:} Peter
\textbf{Zahlen:} 30 Sessions (März 2022--April 2023),
insgesamt 16 Spieler,
3--5 Spieler regelmässig aktiv,
aktivster Spieler hat 19 Sessions,
aber 7 Spieler waren nur ein- oder zweimal dabei
\textbf{Beschreibung}: Peter leitet Barrowmaze von \textit{Greg Gillespie}.
Im Gegensatz zu den meisten Dungeons geht Barrowmaze nicht ``tiefer'' nach
unten sondern ``weiter'' nach Norden, Süden, und vor allem Osten. An der
Oberfläche sind Dutzende von Hügelgräbern und einige davon sind (mehr oder
weniger) mit den Katakomben des Barrowmaze verbunden. Ja, da hat's viele
Untote. Auch Ungeziefer und Riesenfrösche und so weiter, aber eben auch
viele Untote. Und da die Regeln, nach denen wir spielen keine Kleriker
vorsehen\dots{}
Peter hat das erste Barrowmaze Buch und keine der weiteren. Aber das ist
nicht wirklich ein Problem, weil die Spieler bis jetzt in 30 Sessions noch
nicht einmal 20\% des Dungeons erforscht haben. Ausserdem hat Peter an
vielen Stellen neue Sachen eingebaut: Zusätzliche Gräber und mystriöse
Steine und Bäume an der Oberfläche, neue Räume und Querverbindungen in
den Katakomben, etc. Zitat Peter: ``Die Bücher sind zu teuer und einfach
nicht gut genug. Ich hab' hier schon so viele Sachen ausbessern müssen die
\textit{Greg} verpatzt hat, da nehm ich das Gerüst und mach' den Rest
lieber selbst\dots{}''
Die Spieler haben bis jetzt leider keine der organisierten
Fraktionen des Barrowmaze gefunden. Gerüchte gibt es viele, Beweise
leider nicht. Es gab \emph{eine} Session in der \emph{ein} Spieler
ein seltsames Labor entdeckt hatte \dots{} aber in der Session
darauf war das teilweise zerstörte Labor schon nicht mehr zu finden.
Fast wie in den X-Files? Und dabei ist es so gut wie sicher, dass
viele der im Barrowmaze operierenden Kultisten selbst in Selina's
Harbor wohnen \dots{}
\by{phf}
\section{Die Zisterne\\ der Auferstehung}
\label{zisterne}
\textbf{Referee:} Olupo
\textbf{Zahlen:} 11 Sessions mit jeweils 150 bis 210 Minuten Spielzeit von
September 2022 bis April 2023. Die Anzahl der Spieler variiert zwischen
2 und 4 Spielern. Der Dungeon ist ausgelegt für Spielfiguren mit Stufe
2+, Stufe 1 Spielfiguren waren aber auch mit dabei.
\textbf{Beschreibung:} Olupo leitet die Zisterne der Auferstehung von
Olupo. Die grundlegende Idee des Dungeons kommt von einem europäischen
Sci-Fi Klassiker und einem Kinderbuch. Ungefähr 90\% wurden geschrieben
und gezeichnet, während der Autor im Zug saß. Der Dungeon besteht bisher
aus den Ebenen 0, 1 und 2, die bisher mehr oder weniger vollständig
erkundet wurden. Es folgen aber noch weitere Ebenen, die während
zukünftiger Zugfahrten ausgearbeitet werden. Der Spielleiter stellt
die Idee das Autors, eine Jauchegrube als einen Zugang zu Ebene 2 zu
verwenden, grundsätzlich infrage. Außerdem bemängelt der Spielleiter
das teilweise Fehlen der Geldwerte bei Edelsteine und Schmuck. Doch der
Autor bleibt stur und antwortet: ``Der Zug ist abgefahren!''
Die Abenteurer haben bisher einem falschen Prediger den Garaus gemacht,
ein großes Problem mit einem Wasserbecken gelöst, einen alten
Dachsgötzen gefunden, ein Abkommen mit dem Werrattenanführer getroffen,
eine alte in der Erde vergrabene Siedlung erforscht und einen in Bernstein
gefangen Drachen gefunden. Dabei liefen sie Gefahr, unter den magischen
Einfluss des falschen Predigers zu geraten, in einem Wasserbecken
zu ertrinken, von Riesenspitzmäusen oder Raubfliegen in die Flucht
geschlagen zu werden, von Medusen versteinert, von einer riesigen
Metallschlange zerquetscht zu werden oder von Höllenhunde verbrannt
zu werden.
Um in die nächsten Ebene zu gelangen, müssen die Abenteurer nun
entweder lange die Luft anhalten, um sehr tief tauchen zu können, oder
durch das Loch im Baumstumpf, der zusammen mit dem Drachen im Bernstein
eingeschlossen ist. Der Anführer der Werratten ist noch bezaubert von
einer der Spielfiguren. Die Frage ist nur, wie lange noch. Er möchte
verhindern, dass der Zugang zum Loch im Baumstumpf geöffnet
wird \dots{}
\by{olupo}
\input{halloween}
\end{multicols}
\input{sessionform}
\begin{multicols}{2}
\section{Grenzland reloaded}
\label{grenzland-reloaded}
Die Grenzland-Kampagne ist ebenfalls eine \textit{Open Table Sandbox},
die jedoch nicht mit den ``Montagsspielen'' rund um Selina's Harbor
verknüpft ist. Im Gegensatz zu den Montagsspielen wird die
Grenzlandkampagne auch nicht nur online gespielt, sondern startete
lange vor Corona an unserem Wohnzimmertisch in Hamburg. Sozusagen
eine Hybrid-Kampagne. Mal am Spieltisch, oft online, ganz ab und zu
als Play-by-Post.
\textbf{Referee:} Laurens
\textbf{Regelwerk:} Ursprünglich Basic D\&D, später Original D\&D
(3LBB),
aktuell \textit{Swords \& Wizardry} in der deutschen Ausgabe.
\textbf{Zahlen:} Etwa 68 Sessions. Am Anfang haben wir nicht so
genau gezählt. In der aktuellen 6. Spielzeit, zwischen September
2022 und April 2023 gab es 18 Sessions und eine kurze
Play-by-Post-Episode. Wir spielen am Tisch meistens etwa 4 Stunden,
und Online zwei bis drei Stunden.
In dieser Spielzeit gab es neun Spielerinnen und Spieler, die mit am
Tisch gesessen haben, sechs davon regelmäßig. Zusätzlich
hatten wir drei Spieler, die an den Online-Runden teilgenommen
haben.
\textbf{Beschreibung:} Die Grenzland-Kampagne startete 2016 mit dem
namengebenden Modul \textit{B2 - Die Festung im Grenzland}. Nachdem
die Festung irgendwann in Flammen aufging, und wir entdeckten, dass
der berühmte Ort Hommlet (\textit{T1 - The Village of Hommlet}) nur
zwei Tagesreisen westlich der Festung lag, haben wir zahlreiche
Abenteuer erlebt. Goldene Drachen wurden befreit, zwergische
Punk-Bands gefeiert, Charaktere wurden in Bären und wieder zurück
verwandelt, und ein Mond aus dem Himmel geschossen.
Nach einer Pause, in der wir Traveller spielten, und das alte
Grenzland unter Schneemassen und Trümmern verschwand, kehrten wir im
September 2023 auf die tropischen Inseln südlich des alten
Grenzlandes zurück. Hier wurden Geisterpiraten vernichtet und ein
UFO untersucht. Es entfaltete sich ein Kampf zwischen Chaos und
Rechtschaffenheit, der zwischen zwei Spielergruppen, dem ``Team
Chaos'', und ``den Guten von Faga Afi'' ausgetragen wurde.
Zwischenzeitig gab es einen Abstecher in das ``alte Grenzland'' und
ein Ausgrabungstrupp entdeckte, tief unter Schneemassen verschüttet,
in einem Labyrinth aus in den Schnee gegrabenen, eisigen Tunneln:
die Ruinen von Hommlet -- ein prima Schauplatz für neue Abenteuer!
Am Ende war das Team Chaos doch deutlich aktiver als ``die
Guten'', was vermutlich dazu beigetragen hat, dass der Startort
der Spielzeit, das kleine tropische Fischerdorf \textit{Faga Afi} im
Showdown, den wir mit den Massenkampf-Regeln von \textit{Swords \&
Wizardry} ausgespielt haben, von Schlangenmenschen, Kobolden und
chaotischen Klerikern überrannt wurde.
\by{lkh}
\input{zisterne}
\end{multicols}
\section{Impressum}
\textbf{Autoren}:
alex -- Alex Schröder, @kensanata@tabletop.social
lkh -- Laurens Kils-Hütten, @wandererbill@tabletop.social
olupo -- Olupo, @Olupo@rollenspiel.social
phf -- Peter H. Fröhlich, @phf@tabletop.social
ff -- Sören Kohlmeyer, @fastfox@pnpde.social
frotz -- Frotz Self, @frotz@mstdn.games
\textit{Grenzland} wird editiert und
herausgegeben von Laurens Kils-Hütten,
a.k.a. Wanderer Bill
email: wandererbill@betola.de, web: https://betola.de/wandererbill
Alle Inhalte stehen unter der Creative Commons Lizenz
CC BY-SA 4.0\\
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Außerdem ist \textit{Grenzland} ein Open Source Projekt. Du
findest die Quelldateien unter
https://github.com/lskh/Grenzland-Zine
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\end{document}